Poster by Philipp Gufler, special thanks to Yvonne Quirmbach!
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Montag, 25. März 2019
Movie poster, 2019
Poster by Philipp Gufler, special thanks to Yvonne Quirmbach!
Mittwoch, 6. Juli 2016
Favoriten III
FAVORITEN III:
NEUE KUNST AUS MÜNCHEN
26. JULi – 30. OKTOBER 2016 IM KUNSTBAU
Kuratiert von Eva Huttenlauch und Stephanie Weber
im Lenbachhaus, München
Fotos: Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München
Mittwoch, 8. Januar 2014
Eingebildete Männlichkeit beim Filmabend "Fragile Identitäten" - Freitag 10. Januar um 19 Uhr an der HFF, München
Freitag 10. Januar 2014
10 bis 13 Uhr
Identitäten im Transit
Christian Kravagna, Professor für Postcolonial Studies, Akademie der Bildenden Künste Wien
Emine Sevgi Özdamar, Schriftstellerin, Theaterregisseurin und Schauspielerin, Berlin/Istanbul
14:30 bis 17:30 Uhr
(Dis)identifications – Digitalität und Subjekt
Florian Cramer, Forschungsprofessor für Medienwandel in Kreativberufen, Direktor des Forschungszentrums Creating 010 , University of Applied Sciences Rotterdam
Jana Euler, Künstlerin, Brüssel
James Richards, Künstler, Berlin/London
19 bis 23 Uhr
Filmabend „Fragile Identitäten“
mit Filmen von Studierenden und Absolvent/innen der HFF und der Akademie der Bildenden Künste München, Audimax, Hochschule für Fernsehen und Film (HFF),
u.a. mit "Eingebildete Männlichkeit"
Bernd-Eichinger-Platz 1, München
Organisiert in Kooperation mit der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Teil des dreiteiligen Symposium des cx centrum für interdisziplinäre studien.
Dienstag, 26. November 2013
Vom Antichambre | On the antecamber
Katalog
PHILIPP GUFLER
Vom Antichambre | On the antecamber
mit einem Text von | with a text by
Kerstin Stakemeier
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| Cover |
PHILIPP GUFLER
Vom Antichambre | On the antecamber
mit einem Text von | with a text by
Kerstin Stakemeier
- Taschenbuch: 24 Seiten
- Sprache: Deutsch | English
- Größe: 14,8 x 10,5 cm
- Erhältlich für unter kontakt (at) philippgufler.de. | Available for 3,80 € under kontakt (at) philippgufler.de
Dienstag, 14. Mai 2013
Imaginary Masculinity @ LOOP
Since its creation in 2003, LOOP has consolidated itself as the international meeting point specialized in moving image art.
A selection of artists from the media art class at HfG curated by Isaac Julien, presented at this year’s edition of the POOL.
An exhibition project showing selected work by Joy Scopa, Martin Lorenz, Benedikt Dichgans, Lene Vollhardt, Philipp Gufler, Patrick Banfield and Ali Gharib. This initiative led by artist and Professor Isaac Julien is an unprecedented initiative aiming to bridge the gaps between educational and professional spheres.
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| Installationsansicht |
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| Installationsplan |
Sonntag, 12. Februar 2012
eingebildete männlichkeit

Eingebildete Männlichkeit
Philipp Gufler
25. April – 11. Mai 2012
AkademieGalerie München
Zwischengeschoss U-Bahnhaltestelle Universität
Filmscreening: Freitag, 27. April 20:30 Uhr
Künstlergespräch mit Stephan Janitzky: Dienstag, 8. Mai 19 Uhr
Philipp Gufler ist ein Kunststudent der Münchner Kunstakademie, dessen Werk sich über verschiedenste Medien (Druckgrafiken, Performances, Videoarbeiten etc.) erstreckt. Das Thema der Identität, allen voran der Geschlechteridentität ist dabei ein immer wiederkehrendes Motiv in seinen Arbeiten, so auch in der aktuellen Ausstellung mit dem Titel „Eingebildete Männlichkeit“. Der Ausstellungstitel verweist dabei bereits schon auf die essentiellen Fragen der Arbeit: Was ist Männlichkeit? Wer ist männlich? Was ist unmännlich? All diese Fragen referieren auf die Fragestellungen der Genderforschung gender (engl.) = Geschlecht, wie sie wohl am prominentesten von Judith Butler bearbeitet werden. In ihren bahnbrechenden Werken Gender Trouble. Feminism and the Subversion of Identity (1990) und Bodies That Matter (1993), definiert Butler das Geschlecht als gesellschaftliches Konstrukt, als Geschlechter-Rolle, die es zu spielen gilt und bricht somit mit dem gängigen Verständnis von „natürlicher“ Männlichkeit bzw. Weiblichkeit. Das ein „männlicher“ Mann beispielsweise Hosen trägt und keine Röcke hat nichts mit der Natur des Menschen zu tun, sondern mit gesellschaftlichen Traditionen und Regeln, welche sich über viele Jahrzehnte hin entwickelt haben.
Philipp Gufler setzt sich in seiner Videoinstallation nunmehr eben mit verschiedenen Bildern und Ideen von Männlichkeit auseinander, welche die westliche Kunstgeschichte über Jahrhunderte hervorgebracht hat: sich übergebende wohlbestückte Griechen, der eitle Narzissus bis hin zu Andy Warhols Pistolenzückendem Elvis Presley. Die Bilder sind dabei auf transparente Stoffe gedruckt, hinter denen der Künstler mit männlichen und weiblichen Posen kokettiert: rauchen, schminken, Krawattebinden etc. Das Gemälde von Jean-Léon Gérôme „Pygmalion und Galathea“ stellt dabei den ironischen Höhepunkt bezüglich der Geschlechterdebatte da: Die antike Legende vom begnadeten Bildhauer Pygmalion, der sich ganz im Sinne des Male Gaze (des männlichen Blickes) seine perfekte Frau aus Stein meißelt; ein Sinnbild für die absolut künstlich kreierte Weiblichkeit bzw. Geschlechtlichkeit, wie sie auch durch den Transvestiten verkörpert wird. Das Präfix trans- ist hierbei auch symptomatisch für die Inszenierung, die Philipp Gufler in seinem Film gewählt hat: die Projektionen und der Künstler scheinen sich beständig zu durchdringen und zu überlagern. Dieser inszenatorische Ansatz verdeutlicht die Fluidität gesellschaftlicher Konventionen wie auch des Begriffs der Männlichkeit an sich.
Alle im Film zitierten Arbeiten sind als blanke Flächen im Originalmaßstab an den Wänden des Ausstellungsraums erkennbar. Dies ist eine wiederholte Anspielung auf das Motiv der Projektionsfläche, wie sie wohl am eindringlichsten am Ende des Films präsentiert wird, wenn dem nackten Künstlerkörper das Gesicht Elvis Presleys aufgedruckt wird; der männliche Körper als Projektionsfläche für Vorstellungen von Geschlechtlichkeit. Der Künstler platziert die Darstellung des Mannes zwischen zwei gesellschaftlich konstruierte Pole: Hypermaskulinität und Weiblichkeit. Diese beiden Pole bilden ein Spannungsfeld, welches das gesellschaftliche Verständnis von Männlichkeit nach wie vor bestimmt. Geschlechtlichkeit (also Männlichkeit wie auch Weiblichkeit) muss sich trotz ihrer angeblichen „Natürlichkeit“ immer wieder behaupten und demaskiert sich gerade dadurch als zu spielende Rolle und nicht als angeborene “biologische” Eigenschaft. Die von Philipp Gufler zusammengetragene Collage vergangener und gegenwärtiger männlicher Idealbilder bzw. deren Transgressionen visualisiert den Zersetzungsprozess vermeintlich unumstößlicher Geschlechteridentitäten. Doch jenseits der Geschlechterdebatte handelt die Arbeit vielmehr auch von Identitätsfindung bzw. Identitätsstiftung.
Nicholas Maniu

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